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Donnerstag
21. September 2016

EDITORIAL

Liebe Musikfreunde,

der Philosoph Konrad Paul Lissmann hat eingangs seiner viel beachteten Eröffnungsrede zu den diesjährigen Salzburger Festspielen die Frage in den Raum gestellt, ob es heutzutage – angesichts von Terror, Amok und Krise – überhaupt noch möglich sei, sich „ruhigen Gewissens dem Schönen und der Kunst, der Feier des ästhetischen Augenblicks (...)“ hinzugeben.
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Er hat diese Frage dergestalt beantwortet, dass „das Faszinosum der Kunst in einem unerbittlichen Anspruch auf ein Gelingen liegt, das dem Leben selbst weder zugemutet noch abgerungen werden kann“, und dass wir mithin „in den kostbaren Augenblicken, da wir solch einem Gelingen beiwohnen dürfen, vielleicht sogar dazu etwas beitragen können (...) – endlich – einmal so (leben), wie Menschen leben sollten“ (© DiePresse.com). Dieser wunderbare Gedanke sei zum Auftakt der ÖGZM-Konzertsaison 2016/17 auch uns KomponistInnen und InterpretInnen, OrganisatorInnen und Publikum mit auf den Weg gegeben.

Der vom ÖKB initierte und von der ÖGZM stets aktiv unterstützte Austrian Composers´ Day setzt sich in seiner dritten Auflage im Zuge von Fachreferaten und Diskussionsrunden mit der Frage nach der allgemeinen Wahrnehmung der aktuellen österreichischen Musikproduktion sowie der Förderung der Präsenz von weiblichen Musikschaffenden auseinander. Im Sinne dieser Themensetzung stellt das MAX BRAND Ensemble zum Ausklang des Branchentags Kompositionen von Studierenden und AbsolventInnen der MDW vor (22.10.).

Den Beginn einer neuen Zusammenarbeit wiederum markieren die beiden Konzerte des Ensembles Zeitfluss in Graz (24.10.) und in Wien (25.10.): Die Grazer Formation, die sich u.a. die Aufführung von vergessener, selten gespielter und bislang noch wenig bekannter Musik zum Ziel gesetzt hat, rückt diesmal zeitgenössische Werke heimischer Provenienz ins Zentrum des Konzertgeschehens.

Das Klangforum Wien unter der Leitung von Clement Power wird im Kontext des länderübergreifenden Projekts „Der Klang nach Seide“, das heuer erstmals im Wiener Konzerthaus gastiert, neue und neueste Musik aus Österreich und China darbieten (31.10.).

Im Zuge der Orgel plus - Reihe „Harmonies“ tritt die Königin der Instrumente, gespielt von Ludwig Lusser, diesmal in Kombination mit Posaune und Tanz in Erscheinung. Ferner steht dieses Programm auch im Zeichen der Gegenüberstellung von fixierter und improvisierter Musik (04.11.).

Unter dem Motto »Adieu« wird die Company of Music im Rahmen des Festivals Wien Modern Vokalwerke aus Renaissance, Spätromantik und Gegenwart präsentieren, die das Abschiednehmen zum Thema haben (07.11.).

Die erste Saisonhälfte schließt mit dem einem Konzert des Ensembles airborne extended, das sich programmatisch mit der Klangkombinatorik der Aerophone Quer- und Blockföte sowie der Chordophone Harfe und Cembalo auseinandersetzt (04.12.).

Hinweis: Die ursprünglich für Herbst geplante Fortsetzung des Konzertzyklus „Nordlichter“ mit dem Ensemble »die reihe« muss aus organisatorischen Gründen auf 2017 verschoben werden. Wir bitten um Verständnis!

Wir wünschen viel Freude mit den Konzerten der ÖGZM freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit herzlichen Grüßen,
Morgana Petrik (Präsidentin) & das ÖGZM-Team

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VERANSTALTUNGEN SEPTEMBER 2016

21. September 2016

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